Sonntag, 3. Mai 2009

Jogyakarta, Indonesien

Nach einer etwas anstrengenden Reise (nicht zu vergleichen mit Indien) von Ao Nang nach Kuala Lumpur mit Minivan und Car sind wir dann nach einem halben Tag Flughafenaufenthalt (mit richtigem Kaffee und feinen BodyShop Dueften) nach Jogyakarta, Indonesien geflogen. Die ganze Reise hat doch knapp 38 Stunden in Anspruch genommen. Was uns aber in Jogyakarta erwartet hat, kann man fast nicht glauben!

Ein Koenigreich mit Champagner, feinem Essen, Privattaxi, Room mit AirCon und und und. Zu verdanken haben wir das ganze Hansueli meinem Onkel und seiner indonesischen Frau Anish. Vom Flughafen haben sie uns direkt mit Chauffeur abgeholt und uns mit Champagner und feinen Snacks verwoehnt. Ein richtiges Haus, welches eingerichtet ist und sogar einen 24 Stunden Security hat fuer die ganze Siedlung duerfen wir zur Zeit in vollen Zuegen geniessen. Am ersten Tag sind wir dann gleich mit Anish losgezogen und haben das indonesische Stadtleben mit der beruehmten Batik unsicher gemacht. Wir waren aber doch etwas erschlagen von der ganzen Reiserei und haben den Rest des Nachmittages im Haus Meili verbracht und den schnueseligen Katzen gespielt. Am Abend wurden wir mit selbstgemachten Cordonbleu mit breiten Nuedeli und einer irrsinnigen Gemueseplatte verwoehnt. Thomas kam nachher Kugelrund ins Hotel zurueck und wir sind fuer einmal nicht schweissgebadet eingeschlafen, da die AirCon das Zimmer auf angenehme 25 Grad runterkuehlt. (die Putzfrauen schrauben die Aircon jedoch jedes Mal auf 19 Grad runter, so dass wir die ersten Stunden in unserem Zimmer fast erfrieren). Den zweiten Tag haben wir Anishs Verwandtschaft in Muntilan besucht. Ein einfaches und herziges Doerfli in der Naehe. Jede Familie besitzt ein eigener Bachanschluss, viele Laufenten (fuer die Eier), Huehner und natuerlich massenhaft Kinder. So hat uns das einfache Leben stark an Indien erinnert, nur dass die Leute hier etwas reicher sind und sehr viel ordentlicher. Man sieht kaum Dreck und Schmutz auf der Strasse und die Leute sind ueberaus freundlich und sehr herzlich. Wenn man sich die Hand gegeben hat, haehlt man sich die Hand nachher ans Herz als Zeichen, dass man die Person im Herzen traegt. Allerliebst!

Am zweiten Abend gab es dann ein Schweizer Menue: Raclette!!!! Leider sind wir nicht so Raclette gewohnt, so war bei mir bereits nach dem 3. Kaese Schluss und bei Thomas nach dem 12. Kaese.

Der dritte Tag haben wir die Stadt nochmals alleine unsicher gemacht und natuerlich uebermaessig viel gegessen am Abend (Kartoffelsalat mit Shrimps, hmmmm fein) Zum Dessert gibt es natuerlich immer Es Krem (Ice Cream).
Nicole wurde in der Stadt noch rasch Fotomodel fuer eine Universitaet. Die Asiaten lieben meine Nase (ohne Witz)!!! Fast alle sprechen mich darauf an und meinen, dass ich eine wunderschoene Nase habe und eine perfekte Frau waere. Ha, da blueht das Selbstbewusstsein aber gewaltig auf! Nicht zu vergessen darf ich aber, dass es auch ganz schoen nervend sein kann, da ich mich an beruehmten Orten (der Indonesier) immer verstecken muss, sonst komme ich nicht mehr vorwaerts. Alle wollen meine Hand schuetteln und mich fotografieren.

Gestern und Heute haben wir so richtige Touritage gemacht mit privatem Taxifahrer. Beruehmte Tempel, Vulkane, Silberfabriken, Aussichtspunkte alles war dabei und nun freuen wir uns auf eine weitere kulinarische Reise bei Ueli und Anish.

(PS: Fotos kommen bald)
Nicole und Thomas

1 Kommentar:

Albert hat gesagt…

Lieber Thomas
liebe Nicole

Herzlichen Dank für euren Bericht und die tollen Fotos. Euch geht es ja richtig gut bei Nicole's Onkel - ein bisschen Luxus zwischendurch tut doch echt gut - und das Schweizer Essen musstet ihr doch lange entbehren. Wir freuen uns immer, zu hören, dass es euch gut geht und ihr die Reise und das Leben in vollen Zügen geniessen könnt. Beim Anblick der Computerarbeitsplätze mit Meersicht wird man hier schon etwas neidisch. Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und freue mich auf die nächsten tollen Bilder.

Liebe Grüsse Papa Albert